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Digitale Arbeitsschutzprozesse: Was wir aus Protarmo und mobiler SiGeKo gelernt haben

Ein Rückblick auf Prozesskonzeption, mandantenfähiges Arbeitsschutz-Management und mobile SiGeKo – mit klarer Trennung zwischen damaligen Produkten und übertragbaren Erfahrungen.

Rückblick: Protarmo und die beschriebenen Angebotsbausteine sind frühere Aktivitäten von digital@work und werden hier nicht als heutiges Produkt angeboten.

Arbeitsschutz entsteht nicht durch eine einzelne App. In unseren damaligen Projekten mussten Begehungen, Fristen, Aufgaben, Dokumente und die Zusammenarbeit externer Fachkräfte in einen gemeinsamen Ablauf gebracht werden. Genau darin lag die eigentliche Entwicklungsarbeit.

Situation

Fachkräfte für Arbeitssicherheit betreuten mehrere Unternehmen. Informationen lagen in getrennten Dateien und Papierablagen; Berichte entstanden erst nach dem Termin. Bei der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) verzögerte sich dadurch auch die Rückmeldung an Verantwortliche.

Intervention und Funktion

Wir konzipierten mandantenfähige Arbeitsbereiche, mobile Begehungen und eine Fristenlogik. Feststellungen konnten mit Bild oder Ton erfasst, Verantwortlichen zugeordnet und als Bericht ausgegeben werden. Dokumente, Gefahrstofflisten, Unterweisungen und Protokolle blieben dem jeweiligen Mandanten zugeordnet.

„Früher hat das Tage gedauert.“

Bauleiter in der damaligen User Story zur mobilen SiGeKo

Die Aussage stammt aus einer szenischen User Story und ist kein gemessener Leistungswert. Belegt ist der beschriebene Ablauf: Erfassung vor Ort, Berichtserstellung auf dem Tablet und direkte Zuordnung von Fälligkeit und Verantwortung.

Was übertragbar bleibt

Der wichtigste Schritt war die gemeinsame Prozessaufnahme: Beteiligte, Übergaben, Pflichtnachweise und Ausnahmen mussten vor der Software feststehen. Diese Erfahrung nutzen wir heute weiterhin, wenn KI oder individuelle Software einen geregelten Arbeitsprozess unterstützen soll.